Über mich

Liebe Leserinnen und Leser,

seit der 3. Klasse, damals noch mit meinem eigenem 286er und einem schwarz-gelb Monitor, ist meine Leidenschaft das Programmieren. Damals gab es zwar Spiele, aber leider nur für Geld. Und auch tauschen war kaum möglich, da meine Spielgefährten zu dieser Zeit keinen PC besaßen, sondern eher eine Spielkonsole oder später einen Commodore 64 bzw. Atari 500. Eines Tages brachte mein Vater mir ein Buch aus der Uni-Bibliothek mit (den Titel weiß ich leider nicht mehr), in dem es um die Programmierung mit GWBasic ging. Ich habe das Buch zwar inhaltlich nie gelesen, geschweige denn verstanden (wie auch als 9 Jähriger), aber an Hand der Code-Beispiele konnte ich schnell meine eigenen Programme schreiben. Dies war natürlich nicht genug und ich las daraufhin ein Buch über Turbo Pascal und später weitere über qBasic. Irgendwann bin ich sogar bei Delphi gelandet und habe hier meine ersten Schritte in der objektorientierten Programmierung gemacht.

Dann kam erstmal lange nichts. Erst als ich ein duales Studium der Elektrotechnik bei meinem früheren Arbeitgeber HERMES Systeme begann, kam ich wieder mit der Programmierung in Berührung. Hier ging es anfangs hauptsächlich um die Programmierung von Automatisierungsgeräten wie SIMATIC-Steuerungen oder DEOS-Controllern in allen möglichen Bereichen und die Erstellung von HMI-Projekten mit z.B. WinCC, WinCCFlexible und InTouch. Mit der Diplomarbeit kam auch die Hochsprachenprogrammierung hinzu.

Und heute? Ja, heute ist mein Arbeitsbereich sehr weit gefächert. Mittlerweile programmiere ich .NET-basierend eigene HMI-Anwendungen mit speziellen Managementfunktionen und Kommunikationsschnittstellen bis in die Cloud. Web-Applications und zugehörige Frameworks (wie z.B. jQuery) kamen hinzu, zur Bedienung der Anlagen direkt aus dem Web z.B. mittels Smartphone oder Tablet. Weiterhin kümmere ich mich um die Entwicklung elektronischer Komponenten. Ja, ich muss sagen… Es ist ganz schön viel geworden. Und eben weil es so viel ist, setze ich mich verstärkt dafür ein, standardisierte Anwendungen zu schreiben und als Ausbilder für Fachinformatik predige ich auch immer wieder meinen Lehrlingen, wiederverwendbaren Code zu erstellen und sich immer Gedanken darüber zu machen, was sonst noch dazu kommen könnte.

Mein Ziel ist es also, Anwendungen zu schreiben, die für mehrere Projekte einsetzbar sind. Lediglich durch Konfiguration (Änderung von Einstellungen z.B. durch einen Installateur) kann die Funktion des Programms verändert werden und die Anzeige an meinem HMI-Gerät oder am Leitsystem, sprich an der GUI, verändert sich gleich mit.

In diesem Blog schreibe ich über Lösungen zur Standardisierung von Programmen für z.B. die Gebäudeautomatisierung und zeige Ihnen, welche Vorteile solche Lösungen haben, gegenüber kundenindividuellen Lösungen.

Jan Prüllage

Dipl. Ing. Elektrotechnik (FH) Fachrichtung Automatisierungstechnik

Ausbilder für Fachinformatik Fachbereich Anwendungsentwicklung

Leiter der Forschung und Entwicklung bei Prüllage Systeme GmbH

 

Ich spreche:

  • vb.NET, XAML, C#, C++, C, Assambler
  • ASP.NET, JavaScript, HTML5
  • AWL, KOP, FUP (SIMATIC S7)
  • SQL

Ich arbeite mit:

  • Visual Studio
  • Platform Builder
  • SIMATIC Manager und TIA-Portal
  • Windows 10, 8.1, 8, 7
  • Windows CE 5 und 6, Windows Embedded Compact 7 und 2013, Windows 10 IoT core

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